Die Reise zur Selbstakzeptanz: Schritt für Schritt zur Veränderung

11. Februar 2024 Von chrissi 0

„Das Erwachen zu dem, wer man wirklich ist, erfordert das Loslassen dessen, wer man sich vorstellt zu sein.“ Dieses Zitat des britischen Philosophen Alan Watts ist der Beginn einer tiefgreifenden Reise zur Selbstfindung und Selbstakzeptanz. Es war einmal ein unsicheres Mädchen, das besessen von ihrem Gewicht war und sich täglich dutzende Male auf die Waage stellte. Sie war eine bulimische Teenagerin, die mit Depressionen und einem übermäßig kontrollierenden Vater kämpfte, dem sie nie sagte: „Ich liebe dich, Papa“. Sie war eine einsame Frau, die sich immer in die falschen Männer verliebte, weil sie noch nicht gelernt hatte, dass sie Besseres verdiente.

Die Veränderung beginnt

So war sie einmal. Und sie dachte, sie würde für immer so bleiben. Doch als sie kurz davor stand, den größten Fehler ihres Lebens zu machen und einen Mann zu heiraten, der sie in eine Stepford-Frau verwandeln wollte, entdeckte sie, was sie nicht war: Sie hatte keine Angst vor Veränderungen! So begann ihre Reise, Schritt für Schritt. Sie verließ ihren Verlobten, obwohl alle dachten, sie sei verrückt geworden. Wie hätte sie bei jemandem bleiben können, der nur die Idee des Mädchens liebte, das er dachte, sie könnte sein?

Die Kraft der Stille und des Yoga

In der Stille ihrer neuen Wohnung zwang sie sich, einer Yoga-Gruppe beizutreten. Und durch Yoga lernte sie etwas anderes über sich selbst: Sie war stark. Die Meditation lehrte sie, dass Stille nicht Einsamkeit bedeutet. Stille bedeutet inneren Frieden. Und innerer Frieden bedeutet Stärke. Sie war bereit, den nächsten Schritt zu tun und langsam, aber sicher, brach sie alte Verhaltensmuster auf.

Loslassen von Vergangenem und Blick in die Zukunft

Sie lernte, dass, wenn man möchte, dass die Zukunft heller ist als die Vergangenheit, man heute anders handeln muss. Beziehungen litten, aber sie beschloss, sich nicht mehr mit Menschen zu umgeben, von denen sie wusste, dass sie ihre Co-Abhängigkeit nähren würden. Sie lernte auch eine weitere sehr wichtige Lektion: Sie muss sich selbst an die erste Stelle stellen, wenn es um Liebe geht. Denn nur wenn man sich selbst liebt, kann einen auch jemand anderes wirklich lieben.

Die Begegnung mit der wahren Liebe

So fand sie ihren Seelenverwandten. Und obwohl sie beide nicht perfekt sind, könnten sie nicht perfekter füreinander sein. Sie zog in ein anderes Land und verstand endlich, dass sie „unkontrollierbar“ war, egal wie sehr die Leute versuchten, ihr zu sagen, was sie zu tun hatte. Raum lehrte sie über Freiheit: die Freiheit, auf ihre Gefühle zu hören, und die Freiheit, sich selbst zu vertrauen.

Die Akzeptanz der eigenen Person

Als sie verstand, dass sie sich selbst vertrauen konnte, erkannte sie, dass sie sich auch selbst akzeptieren konnte. An diesem Punkt war sie endlich in der Lage, ihre Neurosen loszulassen und mit den Emotionen fertig zu werden, die ihre Essstörung genährt hatten. Ihr ganzes Leben lang war sie von den „Was wäre wenn“ von gestern geplagt und machte sich Sorgen über die „Vielleichts“ von morgen. Aber wenn man nicht mehr von seiner Vergangenheit heimgesucht wird und sich keine Sorgen mehr um seine Zukunft macht, ist man bereit zu sehen, was heute schön ist. Und Schönheit ist überall!

Die Reise geht weiter

Nun, als ganzheitliche Ernährungsberaterin und Achtsamkeitscoach, weiß sie, dass sie einen weiten Weg zurückgelegt hat. Sie lehrt ihre Kinder, sich selbst genauso zu lieben, wie sie sie liebt, und jeden Tag sagen sie ihr, dass sie sie auch lieben. Sie hat auch ihre Beziehung zu ihrem Vater geheilt. Er ist die eine Person, an die sie sich wendet, wenn sie im Leben feststeckt und jemanden braucht, der ihr hilft, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Er starb am 29. September 2008. Er lag im Koma, als sie ihn besuchte, und sie hatte keine Chance, sich zu verabschieden. Sie war nicht da, als er starb; sie hörte nur seinen letzten Atemzug am Telefon. Aber, Papa, wo immer du jetzt bist: Ich liebe dich! Ich tue es wirklich.

Fazit: Die Macht der Veränderung

Sie ist bei weitem nicht fehlerfrei, aber durch ihre Reise hat sie erkannt, dass jeder sich verändern kann, wenn er es Schritt für Schritt angeht. Man muss es nur versuchen und sich selbst da draußen zeigen, auch wenn das bedeutet, dass man seine Komfortzone verlassen muss. Denn wir alle verdienen es, glücklich zu sein! Und es ist nie – niemals – zu spät, eine Kehrtwende zu machen und das Drehbuch des eigenen Lebens neu zu schreiben.