Wertvolle Momente: Das Leben als arbeitende Mutter aus dem Homeoffice
10. Februar 2024
„Es ist nicht schwer, Entscheidungen zu treffen, wenn man seine Werte kennt.“ – Unbekannt. Dieses Zitat spiegelt die Erfahrungen einer Mutter wider, die den Spagat zwischen Arbeit und Kinderbetreuung meistert.
Inhaltsverzeichnis
Die Herausforderung: Kinderbetreuung und Homeoffice
Ihr Sohn hat Windpocken. Es begann vor einigen Tagen und heute ist sein dritter Tag zu Hause. Als Mutter, die von zu Hause aus arbeitet und ihr eigener Chef ist, hat sie das Glück, bei ihrem Sohn sein zu können, anstatt ihren Arbeitgeber um freie Tage bitten zu müssen. Sie arbeitet seit fünf Jahren von zu Hause aus und hat drei kleine Kinder. Erst vor wenigen Wochen hat ihr jüngstes Kind die Schule in Vollzeit begonnen.
Ein Meilenstein: Alle Kinder gehen zur Schule
Es fühlte sich an, als hätte sie einen Meilenstein erreicht, da nun alle drei Kinder Vollzeit die Schule besuchen. Sie freute sich darauf, ungestörte Zeit zu Hause zu haben. Doch das Leben als Mutter und Unternehmerin ist nicht immer einfach. Seit sie vor fünf Jahren entlassen wurde, hat sie darum gekämpft, eine gute Balance zwischen ihrer Tätigkeit im Homeoffice und der Erziehung ihrer drei Kinder zu finden.
Wiedergewonnene Zeit: Jüngstes Kind in der Schule
Jetzt, da ihr jüngstes Kind endlich zur Schule geht, hatte sie das Gefühl, die Schwelle überschritten zu haben, an der sie ihre Zeit zurückgewinnen konnte. Nicht, um eine Frau von Welt zu werden, ins Fitnessstudio zu gehen oder auf Shoppingtour zu gehen. Sie fühlte, dass sie endlich die Zeit hatte, frei von den Anforderungen der Kinder, an ihrem eigenen Geschäft zu arbeiten. Sie hatte endlich den Punkt erreicht, den sie immer erreichen wollte: ununterbrochen arbeiten zu können und den Schwung zu gewinnen, der ihr hoffentlich erlauben würde, ihr Geschäft voranzutreiben.
Ein Rückschlag: Windpocken und Arbeit
Als sie entdeckte, dass ihr Sohn vor einigen Tagen Windpocken hatte, wusste sie, dass sie ihn für den Rest der Woche zu Hause behalten musste. Dies würde – vorübergehend – eine Rückkehr zur Jonglage von Arbeit und Kinderbetreuung für einige Tage bedeuten. Heute, während sie versuchte, sich Zeit für die Arbeit zu schnappen, wurde sie nur allzu gut daran erinnert, wie sehr sie wirklich gekämpft hatte, insbesondere als alle drei Kinder während der langen Sommerferien zu Hause waren.
Die Realität: Arbeit und Kinderbetreuung
Kaum saß sie an ihrem Computer, musste sie schon wieder aufstehen, um einen Streit zu schlichten, etwas zu finden oder den Kindern bei etwas zu helfen. Nach dem Mittagessen sagte sie ihrem vierjährigen Sohn, dass sie für eine Weile nach oben gehen müsse, um zu arbeiten, und bat ihn, für eine Weile „Micky Maus Wunderhaus“ zu schauen, bis sie zurückkam. Ihr vierjähriger Sohn sagte dann: „Ich wünschte, ich wäre du, Mama, und du wärst ich.“ „Warum?“, fragte sie, „Was würdest du tun, wenn du ich wärst?“ Sie hatte eine Ahnung, was seine Antwort sein würde.
Die Antwort: Kinderwunsch
„Ich würde den ganzen Tag bei dir sitzen“, sagte er mit einem frechen Grinsen im Gesicht. Diese Aussage brachte sie zum Nachdenken. Es war ein Moment, der sie innehalten ließ. Es war alles, was er wollte. Er wollte, dass seine Mama den ganzen Tag bei ihm ist, weil er sich nicht gut fühlt, weil er Windpocken hat. Und alles, woran sie denken konnte, war die unerledigte Arbeit.
Die Balance: Arbeit und Muttersein
Als sie noch zur Arbeit ging, gab es keine Schuldgefühle, denn sobald sie ihre Kinder abgesetzt hatte, ob bei ihrer Mutter, die auf sie aufpasste, als sie noch sehr jung waren, oder im Frühclub in der Schule sehr früh am Morgen, waren sie aus den Augen und sie machte sich keine Sorgen um sie. Sie wusste, dass sie sicher und gut betreut waren, also gab es keinen Grund zur Sorge. Ebenso dachten ihre Kinder erst wieder an sie, wenn sie sie wieder sahen. Schuldgefühle hatte sie keine.
Das Paradox: Immer verfügbar, aber oft beschäftigt
Zu Hause vergessen ihre Kinder manchmal, wie viel Zugang sie zu ihr haben. Und es ist leicht für sie als Mutter, sich zu überfordern, indem sie versucht, alles zu tun, für alle da zu sein, überall und jederzeit präsent zu sein.
Ein Umdenken: Zeit für das Kind
Den Rest des Nachmittags verbrachte sie damit, „Toy Story“ mit ihrem Sohn zu schauen. Sie hielt ihn die ganze Zeit in ihren Armen und genoss es einfach, bei ihm zu sein. Jeder von uns muss verschiedene Aspekte unseres Lebens ausbalancieren und manchmal, egal was wir tun, scheint es, als wäre es nicht genug.
Die Erkenntnis: Loslassen und das Leben genießen
Dies ist nicht nur für arbeitende Mütter oder Väter zutreffend. Dies kann auf jeden zutreffen. Manchmal ist es so einfach, sich in der „Geschäftigkeit“ unseres täglichen Zeitplans zu verfangen. Ob man ein Angestellter, ein Ladenbesitzer, ein Bibliothekar, ein Lehrer oder ein Feuerwehrmann ist, manchmal gibt es Momente im Leben, in denen es besser ist, einfach „loszulassen“.
Die Kontrolle abgeben: Der Fluss des Lebens
Loslassen und mit dem Fluss dessen gehen, was auf einen zukommt. Wir sind so hartnäckig, so fordernd und so kontrollierend, dass unser Leben auf eine bestimmte Weise sein soll. Wir wollen Ergebnisse und wir wollen sie jetzt. Aber manchmal hat das Leben andere Ideen.
Neue Wege gehen: Lektionen des Lebens
Also das nächste Mal, wenn etwas die tägliche Routine stört, sollte man einen Schritt zurücktreten und schauen, ob es eine Lektion zu lernen gibt, einen Moment zu teilen oder einen anderen Weg zu gehen. Vielleicht stellt man fest, dass die Abweichung vom gewohnten Weg eine versteckte Segnung sein könnte.
Fazit: Das Leben als arbeitende Mutter
Das Leben als arbeitende Mutter ist eine ständige Herausforderung und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Es ist wichtig, die Balance zwischen Arbeit und Familie zu finden und sich daran zu erinnern, dass es in Ordnung ist, sich Zeit für die Kinder zu nehmen, wenn sie es brauchen. Schließlich sind es diese wertvollen Momente, die das Leben so besonders machen.