Vom Umgang mit der Angst: Eine Reise in die Wildnis
10. Februar 2024
„Vergiss die Sicherheit. Lebe dort, wo du Angst hast zu leben. Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt.“ Dieses Zitat des persischen Dichters Rumi dient als Inspiration für die folgende Geschichte, die von einer Reise in die Wildnis und der Konfrontation mit der eigenen Angst handelt.
Inhaltsverzeichnis
Auf dem Weg zur Selbstfindung
Im vergangenen Sommer ging es auf einer langen Autofahrt von Los Angeles nach Grass Valley, um eine Woche in der Malwerkstatt einer Freundin zu verbringen. Es war eine Art Rückkehr zur Natur, eine Flucht aus dem städtischen Trubel und eine Möglichkeit, die eigene Kreativität zu entdecken und zu fördern. Die Reise begann mit einem Roadtrip, der durch das Herz Kaliforniens führte, vorbei an Farmen, Obstplantagen und dicht bewaldeten Gebieten.
Die Begegnung mit der Natur
Die Fahrt war geprägt von beeindruckenden Naturschauspielen. Es gab Momente, in denen Lastwagen voller Zwiebeln, Zitronen und Tomaten vorbeifuhren und die Luft mit ihrem Duft erfüllten. Es war ein Erlebnis, das an die Schönheit und Fülle der Natur erinnerte und die Vorfreude auf die bevorstehende Zeit in der Wildnis noch steigerte.
Die Konfrontation mit der Angst
Nach der Ankunft in Grass Valley stand das Malen im Mittelpunkt. Doch es gab auch Momente der Konfrontation mit der eigenen Angst. Ein solcher Moment war der geplante Ausflug zum Yuba River. Der Gedanke, im Fluss zu schwimmen, löste Unsicherheit und Ängste aus, obwohl das Schwimmen in der Kindheit eine selbstverständliche Freizeitbeschäftigung war.
Der Sprung ins kalte Wasser
Die Freundin schlug vor, nackt im Fluss zu schwimmen – eine Vorstellung, die zusätzliche Ängste auslöste. Aber es ging nicht nur um das Schwimmen an sich, sondern auch um die Konfrontation mit der eigenen Angst. Also wurde der Sprung ins kalte Wasser gewagt. Und es stellte sich heraus, dass die Angst unbegründet war und das Schwimmen sogar Spaß machte.
Die Überwindung der Angst
Die Überwindung der Angst war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Selbstfindung. Es war eine Erfahrung, die dazu ermutigte, auch andere Ängste zu konfrontieren und zu überwinden. Hier sind fünf Schritte, die dabei helfen können:
- Entkleiden: Die Angst ist oft nur eine Geschichte, die wir uns selbst erzählen. Es kann helfen, diese Geschichte loszulassen und uns so zu zeigen, wie wir wirklich sind.
- Springen: Manchmal ist der beste Weg, die Angst zu überwinden, einfach zu springen. Das gilt sowohl für das Schwimmen im kalten Wasser als auch für andere Herausforderungen im Leben.
- Schwimmen: Nach dem Sprung ins kalte Wasser gilt es, zu schwimmen und sich den Herausforderungen zu stellen. Das kann beängstigend sein, aber es ist auch eine Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und zu stärken.
- Sich schmutzig machen: Die Konfrontation mit der Angst kann auch bedeuten, sich schmutzig zu machen und unangenehme Erfahrungen zu machen. Doch gerade diese Erfahrungen können uns stärker und widerstandsfähiger machen.
- Freude empfinden: Die Überwindung der Angst kann eine große Freude und Befreiung bringen. Es ist ein Gefühl, das alle Anstrengungen und Schwierigkeiten wert ist.
Abschließende Gedanken
Die Reise in die Wildnis war eine Reise zu sich selbst. Sie war geprägt von der Konfrontation mit der eigenen Angst und der Überwindung dieser Angst. Es war eine Erfahrung, die gezeigt hat, dass es möglich ist, Ängste zu überwinden und sich selbst neu zu entdecken. Diese Erkenntnis kann eine wertvolle Hilfe sein, um auch andere Herausforderungen im Leben zu meistern.