Gelassenheit und Selbstannahme: Ein Weg zur inneren Ruhe
10. Februar 2024
„Sei offen und das Leben wird einfacher. Ein Löffel Salz in einem Glas Wasser macht das Wasser ungenießbar. Ein Löffel Salz in einem See bleibt fast unbemerkt.“ – So lautet ein bekanntes Zitat von Buddha. Dieses Zitat kann als Metapher für unsere Fähigkeit gesehen werden, kleine Ärgernisse und Herausforderungen im Kontext des größeren Ganzen zu sehen. Ein kleines Problem kann in einem begrenzten Umfeld überwältigend wirken, während es in einem größeren Kontext fast unbemerkt bleibt. Der Schlüssel liegt in der Fähigkeit, Dinge in Bezug zu setzen und eine offene Einstellung zu bewahren.
Inhaltsverzeichnis
Die Herausforderung der Selbstakzeptanz
„Mein Gehirn bewegt sich den ganzen Tag langsam.“ Mit diesen Worten beschrieb eine Frau ihren Zustand an einem Tag, an dem sie sich besonders müde und erschöpft fühlte. Sie hatte das Gefühl, dass jede ihrer Handlungen und Worte mit der Geschwindigkeit einer Schildkröte, die einen Hügel hinaufklettert, ausgeführt wurde. Sie hatte ihre Schritte der letzten Tage nachverfolgt, ihre Ernährung und ihren Schlaf überprüft, doch sie fand keine klare Erklärung für ihr allgemeines Gefühl der Erschöpfung.
Es sind solche Tage, an denen man sich besonders schwerfertig und müde fühlt, die eine Herausforderung darstellen. An solchen Tagen neigt man dazu, sich selbst unter Druck zu setzen und frustriert und ungeduldig mit sich selbst zu sein. Man versucht, effizienter und produktiver zu sein, anstatt sich selbst etwas Nachsicht zu gewähren. Doch diese Haltung führt nicht zu mehr Produktivität oder Effizienz. Stattdessen erzeugt sie nur ein nagendes Gefühl von Schuld und Stress.
Die Kunst der Selbstannahme
Von der Dringlichkeit zur Gelassenheit
Vielleicht haben Sie das schon einmal erlebt: Sie haben Dinge zu erledigen und Erwartungen zu erfüllen, aber Ihr Körper scheint einen anderen Plan zu haben. Sie können entweder in Panik verfallen über die Dinge, die Sie nicht erledigen, oder nicht gut genug erledigen. Oder Sie können sich selbst so akzeptieren, wie Sie in diesem Moment sind, und tun, was Sie für Ihr Wohlbefinden tun müssen.
Die Rolle der Selbstfürsorge
Wir alle haben Verantwortlichkeiten und Ziele und wir möchten instinktiv ein Gefühl von Dynamik mit ihnen schaffen und aufrechterhalten. Aber im großen Ganzen hat unser Glück weniger mit der Geschwindigkeit unseres Fortschritts zu tun und mehr damit, wie freundlich wir zu uns selbst sind, bei jedem Schritt auf dem Weg.
Sich selbst so akzeptieren, wie man ist
Lassen Sie sich so sein, wie Sie heute sind. Akzeptieren Sie, was Sie in Ihrem Körper und Geist fühlen, ohne das Bedürfnis zu verspüren, dagegen anzukämpfen, es zu leugnen, zu ignorieren, zu verbergen oder durchzudrücken. Und dann kümmern Sie sich gut um sich selbst. Manchmal ist der beste Weg, sich selbst zu helfen, aufzuhören, gegen sich selbst zu kämpfen.
Fazit
Die Fähigkeit, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist, und mit Gelassenheit auf Herausforderungen zu reagieren, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gesünderen und glücklicheren Leben. Es geht nicht darum, ständig produktiv und effizient zu sein, sondern darum, sich selbst die Erlaubnis zu geben, auch mal einen Gang herunterzuschalten und auf das eigene Wohlbefinden zu achten. Denn letztendlich ist es die Selbstfürsorge und Selbstannahme, die zu wahrer Zufriedenheit und innerer Ruhe führen.